Zum Thema Gesundheit gibt es hier einige Tipps. Wir werden dies überarbeiten und neu aufbauen in naher Zukunft. Diese Tipps ersetzen nicht den Besuch bei einem Tierarzt Ihres Vertrauens

IMPFUNG/VAKZINATION

 

Zurzeit wird hört man viel über Impfmüdigkeit bei den Menschen! Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, denken Sie daran, ein Hund kann sich nicht verteidigen, er kann nur leiden! Bisher gibt keine Arzneimittel, mit denen ein Hund bei einer Virusinfektion geheilt werden kann!

 

Eine Schutzimpfung funktioniert so: Eine abgetötete oder abgeschwächte Form des Krankheitserregers wird injiziert, um das körpereigene Abwehrsystem zu aktivieren. Da Zellen auch ein „Gedächtnis“ haben, erreichen wir, dass wenn der Hund später mit diesem Erreger in Kontakt kommt, die körpereigene Zellen sofort reagieren können und die Erreger werden unschädlich gemacht.

 

Gegen welche Krankheiten kann geimpft werden?

 

  1. HEPATITIS. Wie bei den Menschen ist die Krankheit ansteckbar. Eine Übertragung Hund-Mensch gibt es aber bisher nicht! Da das Adenovirus nach der Ausscheidung (Urin, Kot, Speichel) auch außerhalb des Wirtes sehr überlebungsfähig ist, ist eine direkte Übertragung nicht zwingend erforderlich. Die Hepatitis Infektion zeigt sich zunächst durch Fieber, Ermattung und Appetitlosigkeit. Dann folgt Erbrechen, Durchfall und Probleme mit der Leber.

  2. PARVOVIROSE. Diese Viren werden über den Kot verbreitet und sind extrem widerstandsfähig gegenüber Hitze, Kälte und Desinfektionsmittel. Die Ansteckung zeigt sich zunächst durch Fieber und Müdigkeit, dann kommt Erbrechen und schwerer (blutiger) Durchfall. Falls jetzt keine Intensivbehandlung stattfindet, führt die Krankheit zwangsläufig innerhalb weniger Tagen zum Tode.

  3. STAUPE. Dieser Virus wird durch Körperausscheidungen sowie durch direkten, aber auch indirekten, Körperkontakt übertragen. Träger können auch verschiedene wilde Tiere sein. Nach anfänglicher Appetitlosigkeit und Augen- bzw. Nasenausfluss können verschiedenen Organe wie Lunge, Magen-Darm angegriffen werden. Nerven oder der Bewegungsapparat können auch angegriffen werden. Im schlimmsten Falle ist mit dem Tod zu rechnen.

  4. ZWINGERHUSTEN/VIRUSHOSTEN. Hier haben wir mit einer Erkrankung des Beatmungssystem, der durch Tröpfcheninfektion verursacht ist, zu tun. Die Krankheit führt selten zum Tod, führt aber für den Hund zu einer erheblichen Störung der Allgemeinbefindlichkeit.

  5. LEPTOSPIROSE. Dies ist eine bakterielle Infektion, die man in der feuchten Umgebung findet. Die Krankheit ist vom Tier auf Menschen übertragbar. Die Krankheit greift besonders die inneren Organe wie Lunge, Magen-Darm oder Nieren an.

  6. TOLLWUT. Dies ist eine für Mensch und Tier extrem gefährliche Virusinfektion und endet fast immer mit dem Tod. In Europa ist die häufigste Infektionsquelle der Fuchs. Die Viren werden mit dem Speichel übertragen. Wo der Körper einen Zugang über offene Wunden hat, erreichen die Viren die Blutbahn. Von dort geht es über die Nervenbahnen und das Rückenmark zum Gehirn. Tollwut verläuft normalerweise in drei Phasen ab: Verhaltensänderung – Aggressivität – Tod.

 

Schmusen mit dem Hund - s. pdf

Hund_schmusen.pdf
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