Hier bekommt Ihr einen Eindruck über die ersten Monate eines Lundehund-Welpen

Mein Name ist Ylva, ich bin am 9.5.2012 in der Nähe von Larvik (Norwegen) geboren und habe, wie alle kleinen Hunde, eine Familie. Diese sollt ihr zuerst kennen lernen:en Monate eines Lundehund-Welpen


Alle Bilder auf dieser Seite: Cecilie Skalleberg, Iselin Evensen, Michael Pauli, Rabea Kohn

Mama mit meinem Opa


Papa und Mama

Papilotta's Agaton

Cezkal's Ruth, wir nennen sie Rutta


Meine Wurfgeschwister

Cezkal's Yoshi – ein kleiner Junge, er zog am 6.7.2012 von zu Hause aus, 2 Tage nach mir

Cezkal's Yndige Ura:
unsere kleinste, sie wohnt derzeit noch zu Hause

Cezkal's Yggdrasil: ein Junge,
der schwerste in unserem Wurf (ich komme gleich nach ihm vom Gewicht her)



Angefangen hat es in Norwegen

Die Familie, bei der wir die erste Zeit unseres Lebens verbrachten, hatten alles daran gesetzt, dass es Mama und wir es bequem und warm hatten.
Die ersten zwei Wochen haben wir uns von den Strapazen der Geburt erholen müssen und da gab es nur eins was half: PENNEN, PENNEN und FRESSEN, Entschuldigung, ich meine Schlafen und Essen, letzteres anfangs in leckerer flüssigen Form, später als Brei. Mama hat sich dazwischen immer ganz rührend um uns gekümmert und uns liebevoll sauber gehalten.
Es kamen viele Menschen, die von uns ganz entzückt waren. Das soll wichtig für unsere Entwicklung sein.

Hier war ich 6 1/2 Wochen alt, bald werde ich einen kleinen Microchip bekommen (2.7.2012) und dann gehe ich auf die große Reise nach Tyskland


Tag 2: ich gewöhne mich ein

Am 4.7.2012 hatte ich meine erste große Reise. Ich wurde von Menschen in Sandefjord am Flughafen abgeholt und reiste mit KLM nach Amsterdam (dort habe ich dann das erste Mal auf der anderen Seite der Nord- und Ostesee gepinkelt). Von dort musste ich wider meinen Willen erneut in die Welpenbox und schlief durch bis zum Frankfurter Flughafen.
Meine Menschen (es sind ganz schön viele hier, fast wie auf dem Flughafen haben bereits 2, die mir ähnlich sehen. Groa sieht meinem Vater ziemlich ähnlich, wenn ich es richtig raushöre, sind sie sogar verwandt. Und dann gibt es dort eine recht dünne Fanne, eine Französin. Nach ihr hab ich gleich mal geknappt und beide hab ich aus dem sicheren Schutz meiner Welpen-Tragetasche aus angeknurrt.
Meine erste Nacht verlief gut. Ich musste zwar mal, aber meine Menschen waren recht gut vorbereitet. Vor der Balkontür, die sie zugelassen haben, damit ich nicht runterpurzele, lag ein altes Handtuch, da hab ich dann mal mein Geschäft drauf gemacht. Scheint okay gewesen zu sein.


Ich habe schön 2 Stunden mit Groa und Fanne gespielt. Anfangs war es nicht so einfach; denn die wussten nicht, wie man mit Welpen so spielt. Naja, ich habs ihnen gezeigt und es war prima.

 

Schließlich haben meine Menschen dann den ersten Spaziergang mit uns allen 3 gemacht. Ich durfte an einer 5-Meter-Leine (Schleppleine) mitgehen und hab aber nach einigen Minuten auf meinem Popo Sitzstreik angekündigt. Uff – 25 Grad und schwül, das war mir zu viel. Nach Hause, ab in die Welpenbox und schlafen.

 


Hier fresse ich, damit ich dies in Ruhe tun kann, haben meine Menschen mir ein Drahtgestell gekauft (eigentlich für Nager; Superpet 49€, klappt prima), aus dem ich danach aber umgehend wieder rauswollte. Ich kann bellen, wenn auch zaghaft, aber sie haben mich verstanden.


Tag 3: Wetter in Tyskland

Das Wetter war heute echt nicht gut, mein 2. Tag in Tyskland, gestern hat es gedonnert und gehagelt, das hat mir zwar nichts ausgemacht, aber schön ist etwas anderes. Nun – heute ist es zwar auch kein schönes Wetter für die Menschen, aber für uns Hunde. Nicht zu warm, bisschen Regen und wir haben ja das große Glück in 3 Gärten spielen zu dürfen. Das heißt, stimmt nicht so ganz: in einen dürfen wir nicht. Da haben unsere Menschen (also einer von den vielen, die hier wohnen, ich hab noch nicht raus wer) einen Zaun und ein Tor davor gebaut. Sie haben mir auch gestern beim Spaziergang durch das Dorf (mehr ist es wirklich nicht, aber mir reicht es) den Weg gezeigt. Da kommt eine große Strasse, das haben sie dann wegen mir wohl lieber 2 mal abgesichert. Nun, ich kann damit leben, wir haben 2 schöne Spielplätze hier.


Tag 6: der erste Tag ohne den neuen Menschenpapa

Hier übt Sarah mit Fanne Hochsprung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Wochenende war mein neuer Menschenpapa spurlos verschwunden. Samstag morgen kamen andere Menschen und haben ihn geholt. Mit Koffer und Rucksack. Oje. Ich habe nichts verstanden. Aber es hat mich dann doch beruhigt, dass alle anderen um mich herum waren. Am Montag wachte ich auf, ging mit meiner neuen Menschenmama spazieren und dann war er auf einmal wieder zu Hause. Den ganzen Tag haben wir zusammen verbracht und viel Blödsinn angestellt. Er hat ja noch eine Tochter (es werden ja immer mehr Menschen), die nicht bei uns wohnt, sie kam uns besuchen und Fanne und ich haben mit ihr Nachlauf gespielt und sind wie wild gesprungen. Hier seht ihr ein paar Bilder, so sieht es aus, wenn wir Gassi gehen. Ein riesengroßes Feld, nur ein Pferdestall (das kenne ich aus meiner Heimat) und sonst Äcker und Wege. Ein Traum für uns Hunde


Manchmal spielt mir Fanne zu wild, dann ziehe ich mich meistens an die Füße meiner Menschen zurück, da kann ich mich dann ausruhen. Heute hat’s aber wieder mal super viel Spaß gemacht mit einem neuen Stofftier, das hatten die jungen Menschen für mich ausgesucht:


Zwischendurch war ich dann wieder mal müde, aber glücklich


Tag 7: Im Kindergarten

So – gleich nach meiner ersten Woche in Tyskland sollte ich was ganz lustiges machen. Ich als kleines Hundekind hab ganz viele Kinder besucht (keine Ahnung wie viele, aber einige waren da, ich bin das ja mittlerweile von zu Hause gewöhnt). Frauchen nahm mich also in der Tragetasche gaaanz früh mit ins Auto, ich musste vorher unbedingt meine Geschäfte machen (diese Menschen können manchmal hartnäckig sein) und ab gings mit ihr zur Arbeit. Mir hat das ganze viel Spaß gemacht und ich konnte sogar zwischendurch in meiner Box schlafen, keiner hat mich gestört. Alle haben mich dort angeschaut wie ein Lundehund-Wunder – hat mir gefallen, so im Mittelpunkt zu stehen.

Hier 2 Bilder von mir und einem gaaanz lieben Mädchen, dass mir Geschichten vorlas, damit ich einschlafe (witzig, was Menschen so machen) – nach 6 Stunden (also das hat mir der Menschen-Papa gesagt) waren wir zu Hause, im Auto hab ich dann das erste Mal in meiner Tasche geschlafen und nicht gequietkt, ich gewöhne mich langsam daran, dass Menschen nicht immer laufen, sondern manchmal wohl auf das Auto nicht verzichten können.

 

Hier bekomme ich eine gute-Nacht-Geschichte für Lundehundwelpen vorgelesen


Ich fresse aus der Hand


Endlich mal eine tolle Aufnahme von mir und meiner Immobilie (ich hab noch nicht einmal reingemacht!!!)


Tag 8: Gartenspiele

Heute ist es ganz schön ruhig. Morgens war ich wie bisher jeden Tag mit meiner neuen Menschen-Mama und Groa spazieren.

Danach, wir waren ewig unterwegs, also bestimmt eine Stunde (meine Menschen rechnen Zeit ziemlich seltsam), kam dann sofort Fanne angesprungen und wir 3 haben im Garten gespielt. Das ging auch ewig..bis Groa wieder schlafen gegangen ist und ich, ich habs dann mal ganz ruhig angehen lassen und schlief fast den ganzen langen Tag (nach meiner Zeitrechnung). Heute will ich Euch mal meine 3 Hundefreunde vorstellen. Ich bin ganz stolz, so viele neue Freundschaften geschlossen zu haben. 2 davon wohnen ja immer bei mir, 1 sehe ich nur ab und an, hab sie aber auch schon mal zu Hause besucht sogar mit der Tochter des neun Menschen-Papa. Fanne ist so eher mein Kumpel-Hund, mit ihr kann ich viel Blödsinn anstellen und rolle mich durch die Gegend. Wir jagen allem möglichen hinterher, am liebsten Tennisbällen, Nüssen und Schuhen. Groa ist eher meine neue hunde-Mama. Sie schaut, dass ich alles richtig mache und knurrt mich auch mal an. Sie spielt anders mit mir, eher so, als wollte sie mir zeigen, was ich noch alles zu lernen habe. Ist ok so, ich komme super damit klar

 

 

Das sind Groa (Stein Lunde’s Groa, 3 Jahre) und Fanne (Fanne du Royaume de Sybir, 1,5 Jahre) wenn sie spielen


Und wenn sie sich ausruhen


Das ist Molly. Molly ist 4 Jahre und ein Mischling. Wir verstehen uns sehr gut, sie lässt mir ihr Futter, das finde ich gut, sie kann gerne öfter kommen. Als ich sie allerdings zu Hause besuchte, war sie nicht so freigiebig und knurrte. Da hab ich dann mal eine Couch gesucht, unter der ich mich verstecken kann. Klappte prima, denn ich bin super klein und wendig.


Tag 9: meine Ohren

Das muß ich Euch berichten – meine Ohren stehen jetzt so richtig, schlabbern mir nicht mehr am Kopf herum. Jetzt seh ich so aus wie Fanne und Groa und Mama und Papa. Das ist super.


Gewachsen bin ich auch in den paar Tagen, seit ich in Tyskland bin. Ich kann jetzt an dem großen Teich mein Wasser schlürfen, den die Menschen anscheinend für uns gebaut haben. Oder der Teich ist für die Vögel, dass wir sie besser fangen können. Ach ich weiß es noch nicht, das krieg ich aber raus. Jedenfalls: Fanne und Groa haben noch keinen gefangen, jedenfalls nicht in den letzten Tagen.


News vom 24.7.2012

Jetzt bin ich schon lange hier bei meiner neuen Familie. Gefällt mir echt gut und denkt nicht, dass es keine Bilder gibt. Ach du liebe Zeit – ständig wird geknipst. Aber die Menschen reden darüber, dass es oft das selbe wäre (stimmt natürlich absolut nicht). Am Tagebuch kann man nicht alles hinterlegen, daher heute mal ein Eintrag vom letzten Freitag. Ich bin gewachsen – deutlich – sie vergleichen mich schon mit meiner Freundin Molly und sagen, ich sei größer (klar bin ich größer, das merke ich auch). Nun, am letzten Freitag hatte mein Frauchen ihren letzten Arbeitstag vor dem Urlaub und ich bin noch mal mit ihr zur Arbeit in den Kindergarten. Groa war auch dabei – aber es war so viel zu tun, dass wir nie auf einem Bild drauf sind. Daher hat mein Menschen-Papa diese beiden ausgesucht, natürlich mit mir. Ich habe nun noch eine neue Menschen-Freundin, ihr kennt sie vom Vorlesen im Kindergarten. Mir macht es Spaß dorthin zugehen, das nächste Mal berichte ich vom Pferdestall. Das ist echt der Knaller für mich, denn ich kenne dies noch aus Sandefjord. Hab mich gleich erinnert.

 

 

 


(Für den Menschen: Ylva ist seit 5 Tagen sozusagen „sauber“, d.h. sie meldet an, wenn sie ihre Geschäfte verrichten muß und schläft nachts durch (wenn man das Spielen als Schlafen als Mensch mitzählen möchte). Durch die Vorarbeit, die die erwachsenen Hunde hie rleisten, ging das „Sauber-werden“ vergleichbar zu unserer ersten Hündin sehr schnell bei Ylva.)


6.8.2012: Tierarztbesuch

So – heute war ein großer Tag – klar, alle Tage sind groß, ich wachse ja auch. 31 cm bin ich nun bis zur Schulter hoch und ich hab viel gemacht in den letzten Tagen. Zum einen tun mir ab und an die Zähne weh und meine Menschen sorgen dafür, dass ich immer etwas zum Kauen habe (sonst nehm ich mir einfach etwas von den Menschen, da kenne ich nichts). Heute habe ich 3 neue Erfahrungen an nur einem Tag gemacht. Schon ganz früh am Morgen haben mich meine Menschen mit Groa und Molly und sich selbst in ein seltsames Fortbewegungsmittel gesetzt. Wir liefen nur wenige Meter, mussten warten, sie haben sich vorher Fahrkarten gekauft, dann kam das Ding an – öffnete die Türen und wir stiegen ein. Das war nicht mein Fall! Ich habe gefiept – Züge mag ich nicht. Groa war ganz lässig und Molly schaute aus dem Fenster. Ich nicht! Zum Glück dauerte das nicht lange. Danach war’s lustiger – wir sind ein ganzes Stück gelaufen und dann haben die Menschen Pause gemacht. Sie nennen es Restaurant – ich nannte es einen großen Kinderspielplatz mit Hundetreff. War Klasse, es waren Kleinkinder da. Nun, sehr viel konnte ich mit ihnen nicht spielen,


Kindergarten macht mehr Spaß, aber schön war es trotzdem.

Immer noch nicht genug, schleiften mich meine Menschen in meiner Tragetasche (sie haben mir vorgestern eine neue gekauft, weil ich ja SOOO groß bin) ins Auto. Groa kam auch mit. Ich war recht entspannt, meine Menschen auch – und als wir ankamen war dort ein Tiergeschäft – so schätze ich mal. Nun, die Chefin dort hat mich mal kurz am Popo mit einer Nadel gepiekst – dann war ich schon fertig, sie reden davon, dass ich beim Tierarzt war zum Impfen. Wenn ihr mich fragt, war nicht dramatisch, viele Hunde waren dort, vor allem dann auch Groa, die mich wohl beruhigen sollte. Alles kein Thema – auf dem Heimweg ´bin ich dann im Auto in meiner Tasche gleich wieder eingeschlafen...

 


18.8.2012: die Menschen haben etwas vor mit mir

So langsam werden meine Menschen seltsam. Sie haben etwas vor mit mir, das ahne ich und ich kann mit dem Wort „Ausstellung“, dass verdächtig oft fällt, einfach nichts anfangen. Nun soll ich also brav und geduldig an einer komischen Kordel (also Leine kann man das Ding nicht nennen) neben ihnen hergehen, bekomme was dafür, wenn es so klappt, wie sie wollen und darf nicht rumtoben, wenn die anderen beiden das selbe auch machen müssen. Ohne Band hat es schon recht gut geklappt, so sagen sie jedenfalls. Naja, die haben was vor und sie üben dafür – mit uns allen Dreien. Ich bin gespannt.

Zu meinen „technischen Daten“: ich wiege schon 3400 Gramm und bin stolze 32,5 cm hoch – ich werde glaub mal riesig. Bin zwar etwas dürrer als Groa und Fanne, aber über sie drüber gucken kann ich locker.

 



Hier dachte ich noch, dass sei alles nur "fun, fun, fun" - bis dann der große Tag kam....


1.9.2012: meine erste Show

War ich aufgeregt. Ich habe gemerkt, dass mein Frauchen Sachen packt – immer dabei war mein kleines Reisetragetäschlein. Das musste etwas mit mir zu tun haben. Auch Groa#s Leine war in der Nähe, kam auch in meine Tasche. Nachdem Futter in der Tasche lag, war’s klar – wir fahren weg. Anscheinend sehr weit, denn Frauchen nahm ihren Rucksack mit. Na gut – ich hab ja schon 2 Flüge hinter mir, da pack ich auch so ein bisschen Auto fahren – bin ja groß (in der Tat ist Ylva sehr „hoch“). Wir fuhren, wie sich dann rausstellte nach Luxembourg. Und die Menschen dort haben Lundehunde, zu fünft konnten wir uns dann austoben, ab und an musste ich in ein Ställchen. Am nächsten Morgen, dem 1.9. gings dann zur Ausstellung. Ich glaub meinen Menschen hat das mehr Aufregung bereitet als mir – Vorteil war natürlich, dass ich nur mit „alten Show-Hasen“ dort teilnahm – Bris, Freja und Groa.


Das Ende vom Lied war: ich bekam eine Medaille! Sie haben sie mir auch umhängen wollen und dann Bilder machen wollen, das mochte ich gar nicht. Groa bekam sogar so ein Riesenteil (Ylva meint einen Pokal, Groa wurde BOB bei der Ausstellung), aus dem sie fast saufen könnte – aber sie mag das Ding auch nicht. Es war spannend, ich habe mich wohlgefühlt bei den Luxembourger Menschen und Hunden, am Sonntag fuhren wir nach Hause und da gings gleich weiter mit einer Feier (aber ich glaub, das war nicht wegen mir; denn sie haben Sachen gegessen, die ich gar nicht haben durfte). Hier ein paar Bildchen, um Euch einen Eindruck zu verschaffen.


8.9.2012: eine große Wanderung

Am Nachmittag gab’s Aufbruchstimmung im Haus. Scheitn nix aufregendes zu sein, denn die gibt es öfter. Wir, also Groa, Fanne und ich wurden „angezogen“ (also unsere schicken Halsbänder umgelegt) und meine Taschen standen im Flur. Ich entschied mich für die blaue aus Norwegen, mittlerweile dachten zwar meine Menschen, ich sei dafür zu klein, aber das stimmt nicht, ich pass’ da noch rein. Wir fuhren ein kleines Stück mit dem Auto, ich hab das auch brav geduldet, Groa bewachte die ganze Zeit meine Tasche und mich (ich glaub’ ja immer, das macht sie wegen der Leckerlies, die ich drin bunkere).

Und dann ging’s los, wir waren das erste Mal zu dritt an einem fremden Ort lange unterwegs. Vor allem haben mir die Wasserspaziergänge gefallen. Anfangs tapste ich etwas unbeholfen auf den Steinen herum und rutschte auch mal ab, dann war es so, dass ich nicht mehr rauswollte. Nach unserem Spaziergang gleich das nächste neue in meinem Leben: meine Menschen sind mit uns allen dreien in ein Restaurant gegangen. (kann ich nicht verstehen, wir haben doch alles zu Hause!), gut war’s, sie waren wohl auch glücklich mit uns, dass wir einen so schönen Tag verbracht haben. Die Leute dort haben sich sehr für uns interessiert und ich hab mich von meiner besten Seite gezeigt.

 



15.9.2012: neue Freunde der anderen Art

Also: das Tier hab ich ja schon öfter im anderen Garten gesehen, nun wird dort geabreitet und sie muß umziehen! Also: ich könnte ja locker helfen, aber die ist ja so klein, da geht ja nichts. Nun haben ihr meine Menschen ein Drahtgestell aufgebaut (ganz am Anfang sollte ich darin futtern..Menschen denken halt seltsam), jetzt bekommt es also das kleine gepanzerte Tier. Ich hab sie ja schon angebellt, aber sie antwortet nicht. Gefährlich kann sie aber nicht sein, denn Groa und sie schmusen manchmal (na ja..schmusen geht ja eigentlich auch nicht mit ihr). Ich dachte mir dann, ich gehe zu ihr und passe auf sie auf (die kann ja so leicht verloren gehen) – schaut selbst...übrigens: meine Menschen haben auch noch welche, die schwimmen, mit denen kann ich aber wirklich nichts anfangen).